Im Januar 2016 startete die erste Etappe der Rodungen im Gebiet Schwadernaugrien und Busswil-Worben. Es mag seltsam anmuten, dass Rodungen nötig sind, um das Naturschutzgebiet und den Wald aufzuwerten. Doch ist in der Tat eine Ausholzung notwendig, um einer auengerechteren und vielfältigeren Tier-, Pflanzen- und Waldgesellschaft Raum zu geben. Aus Sicht der Ökologie bedeuten diese Rodungen durchaus einen Mehrwert. Auf zunächst nacktem Boden wachsen zum Teil schon nach ein paar Wochen die ersten Wunschpflanzen (Zielvegetation). An anderen Stellen wird es Monate oder auch Jahre dauern, bis sich die gewünschte Pflanzengesellschaft entwickelt.
Nach der Umsetzung der ökologischen Massnahmen wird die Waldfläche sogar etwas grösser sein als vorher. Mit neuen Weichholzauen werden die auentypischen Waldgesellschaften vergrössert.

Wer rodet?
Holzunternehmen und private Waldeigentümer roden in enger Zusammenarbeit mit Revier- und Staatsförstern.