Die Alte Aare wird zum landesweiten Vorzeigeprojekt: Der Wasserbauverband hat die Pläne für die Revitalisierung und den Einbau von Totholz an und in der Alten Aare genehmigt. Damit können die Forderungen der Revitalisierungsplanung des Kantons sowie jene der Fischerei optimal erfüllt werden.

Rund 1000 m3 Totholz sollen bis Ende 2016 zur ökologischen Aufwertung zusätzlich in der Alten Aare liegen. Soviel totes Holz braucht es, um die etwa 700 sogenannten Holzstrukturen einzubauen. Es handelt sich dabei um ganze Baumstämme oder Wurzelstöcke, aber auch um Äste oder dünne Pfähle, die die Strömung des Wassers und somit auch die Struktur des Flussbetts abwechslungsreicher machen. Zum Teil wird auch bestehender Kies im Flussbett umgelagert oder neuer Kies in die Alte Aare gebracht. Mit der Umsetzung des Projekts wird ein landesweit einmaliges Vorzeigeprojekt geschaffen – bisher wurde in der Schweiz noch nie ein Gerinne so umfassend strukturiert.

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